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ZWILLINGSGEBURT - WUNDERSCHÖN UND VOLLER SEGEN

Bea (Name auf Wunsch geändert)

Ich hatte am 29.5. 2024 einen regulären Untersuchungstermin. Ich hatte
schon vorher das Gefühl, dass dieser Termin irgendeine Veränderung
bringen wird, weil ich zu diesem Zeitpunkt schon 36 + 6 war und die Wehen
so gut wie gar nicht mehr vorhanden waren (ich hatte seit der 18 ssw
dauerhafte Kontraktionen).

Wir kamen im Krankenhaus an und nach den Untersuchungen ergab es,
dass mein Muttermund auf 2 Zentimeter war, weicher aber immer noch sehr
weit hinten. Die Ärztin schaute sich die Babys an und schätzte beide auf
zirka 3 Kilo. Sie schaute mich mit großen Augen an und sagte: „3 Kilo“. Es
war aber nicht so ein Angstmachen, sondern eher ein: „Sie können stolz auf
sich sein“. Sie schaute sich meine Berichte allgemein an und sprach mit mir
ganz ruhig und ganz sachlich und fragte mich dann nochmal nach den
Wehen.

Ich sagte ihr, dass diese so gut wie aufgehört hatten und auch nicht wirklich
an Intensität zugenommen hatten. Sie meinte: „Wir dachten das schon vor 2
Wochen losgehen würde“, aber es ging nicht los und sie vermute, dass meine
Gebärmutter dabei ist, sich zu überdehnen. Sie sagte mir das ganz ruhig
und verständlich ohne irgendeine Angst oder drängen in der Stimme.

Mir kamen zu diesem Zeitpunkt die Tränen, weil ich es geahnt hatte.
Wir hatten mit meinem Mann immer gebetet, dass die Geburt mit einem
Blasensprung losging und da es bis jetzt noch nicht passiert war, wussten
wir, dass es auch nicht mehr passieren wird.

Die Ärztin schaute mich an und sagte: „Sie haben es bereits geahnt, oder?“
ich habe nur genickt. Sie schlug mir vor, dass wir es mit Globuli und Öl
versuchen könnten und wenn das wirklich nichts hilft, dass wir dann erst
auf Tabletten umsteigen würden. Ich sagte zu ihr, dass es wahrscheinlich
besser wäre, wenn wir jetzt sofort anfangen. Sie sagte Ja und schlug mir vor
gleich da zu bleiben und meinem Mann und mir ein Zimmer fertig zu
machen. Ich sagte zu ihr, dass das nicht ginge, weil wir zu Hause noch einen
Sohn hätten, der auch den Papa brauchen würde. So begleitete er mich aufs
Zimmer.

Sie gab mir direkt die Globuli und das Öl und ich fing an. Ich nahm die
ersten Globuli und rieb dabei meinen Bauch mit Öl ein. Nachdem ich es das
erste Mal gemacht hatte, fuhren mein Mann und ich erstmal zu Burger King.
Wir hatten beide deutlich Hunger und fürs Mittagessen im Krankenhaus war
es schon zu spät. Wir holten uns dort essen und genossen es nochmal
wirklich.

Wir saßen im Auto und unterhielten uns, während ich merkte, wie das Öl
und die Globuli anschlugen und mein Bauch anfing sich
zusammenzuziehen. Die Wehen waren nicht stark, aber sie waren da und
wurden regelmäßiger. Ich nahm die Globuli weiter und das Öl schmierte ich
weiter auf meinem Bauch bis zirka 08:00 Uhr abends.

Die Ärztin kam abends nochmal vorbei und untersuchte mich und stellte
fest, dass es immer noch nicht weitergegangen war. Sie sagte mir, dass die
Zwillinge morgen kommen würden, weil ich sie fragte oder sie bat, dass Sie
bitte nicht so lange ziehen sollten mit der Einleitung.
Meine Zimmernachbarin hatte gerade ihren Sohn bekommen und das nach
4 Tagen Einleitung.

Ich fühlte mich mit diesem Weg nicht schlecht ich wusste, dass es der
richtige Weg für mich war. Ich hatte eine innere Ruhe die ganze Zeit über,
ich wusste Gott hatte diesen Weg für mich vorgesehen und ich nahm es
dankend an. Mein Gebet war nur, dass die Zwillinge genug Zeit hatten sich
vorzubereiten und das es am Ende nicht so lange dauern würde und war
bereit diesen Weg zu gehen.
Allgemein die ganze Schwangerschaft hatte mich Gott wirklich gut auf diese
Geburt vorbereitet.

Ich wollte eigentlich nie im Krankenhaus entbinden. Ich hatte mich sogar
schon im Geburtenhaus angemeldet, als ich aber dann erfuhr, dass es
Zwillinge werden, wusste ich kann diesen Plan aufgeben und war zuerst
sauer auf Gott, doch er wusste es besser.

Dank Joanas Kurs habe ich gelernt diese Angst anzunehmen, mich ihr zu stellen und sie Gott abzugeben
und er schenkte mir die Möglichkeiten diese Angst zu bewältigen damit, ich
wirklich in Geborgenheit und Ruhe im Krankenhaus entbinden konnte.

Ja wie ging es dann weiter? Ich nahm mir während der Stunden, die ich
dann allein im Krankenhaus war, weil mein Mann nach Hause gefahren war
zu unserem ersten Sohn, die Zeit um mit einer Freundin zu telefonieren und
mich mit ihr auszutauschen. Ich konzentrierte mich ganz auf sie. Ich fragte,
wie es ihr ginge, wie es in ihrer Ehe lief und war so dankbar für diese Zeit,
die ich jetzt mit ihr hatte. Während merkte ich, dass die Wehen gut
zunahmen.

Ich weiß noch, dass sie sagte: „Du bist doch echt verrückt, eigentlich müsste
ich Fragen wie es dir geht, weil du in deinen Wehen sitzt, aber du nimmst dir
Zeit, um mit mir zu reden und zu fragen, wie es mir geht.“
Ich fand es so schön, ich habe diese Zeit so gerne genutzt. Als ich dann zur
zurück auf dem Zimmer war, habe ich mich noch mit meiner
Zimmernachbarin unterhalten. Habe ihr später noch geholfen, weil sie so wie
das meistens ist nach der Geburt, einen mentalen Zusammenbruch hatte
und konnte auch für sie da sein.

Nachts als ich mich dann schlafen gelegt hatte merkte ich irgendwann, ich
glaube es war gegen ein 02:00 Uhr ein komisches einseitiges Ziehen. Maß
dem aber nicht sonderlich viel Bedeutung bei, weil ich dachte, das wären
einfach nur die Bänder, da sich mein Bauch schon gut abgesenkt hatte.
Ich machte morgens um 04:00 Uhr noch ein allerletztes Bild mit dem Bauch,
verabschiedete mich von dem von meinem Bauch und nahm bewusst das
Ende dieser Schwangerschaft war.

Ich wusste heute wäre der Tag, wo ich die Zwillinge kennenlernen würde.
Ich wurde um 07:30 Uhr zum CTG gerufen. Das CTG wurde geschrieben
und ich stellte erstaunt fest, dass ich circa alle 2 Minuten wirklich
ordentliche Wehen hatte, laut CTG.

Die Hebammenschülerin kam rein, schaute sich das CTG an und ihre Augen
wurden groß und sie fragte mich, ob ich irgendwelche Schmerzen hätte.
Ich antwortete darauf, dass ich lediglich ein kleines Unangenehmes ziehen
merken würde aber es mir sonst gut ginge. Sie meinte daraufhin mit
erstauntem Gesicht: „Wenn Sie irgendwas brauchen, kommen Sie vorbei
oder wenn sich irgendwas ändert.“

Ich ging zurück in mein Zimmer und wollte mich nochmal hinlegen bevor es
richtig losgehen würde, da die Hebamme meinte, wenn nicht irgendwas
passiert, würden wir um 10:30 Uhr mit einer halben Tablette beginnen.
Ich legte mich also ins Bett. Lag aber keine 10 Minuten als ich ein
ordentliches Knacken in meinem Bauch hörte und auch spürte. Ich meinte
noch zu meiner Zimmernachbarin: „Ich glaube meine Fruchtblase ist gerade
geplatzt.“ Stand in aller Ruhe auf und wollte ins Badezimmer gehen.

Meine Zimmernachbarin drehte völlig durch und fragte, ob sie jemanden
rufen solle. Sie wurde ganz aufgeregt und schon fast hysterisch.
Ich meinte zu ihr, dass Sie bitte warten solle, da ich erst mal nachgucken
müsse, ob es überhaupt die Fruchtblase gewesen sei. Kurz danach,
beziehungsweise in derselben Sekunde machte es „platsch“ und der ganze
Boden unter mir war voll.

Ich meinte zu ihr nur, jetzt könnte ich jemanden gebrauchen. Dann kam
auch schon die Krankenschwester rein und reichte mir zwei Handtücher.
Ich rief meinen Mann an und sagte die Blase sei geplatzt, er solle bitte jetzt
herkommen.

Kleine Rand Info: Wir sind am selben Tag umgezogen. Mein Mann sollte
eigentlich den Umzug leiten. Zu dem Zeitpunkt, als ich ihn anrief, stand er
schon fertig in der Tür, hatte sich von allen verabschiedet und wollte los zum
Umzug fahren. Aber so griff er die anderen Autoschlüssel und fuhr zu mir
ins Krankenhaus.

Im Krankenhaus legten sie eine wasserdichte Unterlage unter mich und
fuhren mich zum Kreißsaal, auf meinem Bett, da ich nicht wie eine
Schnecke eine Schleimspur hinter mir herziehen wollte. Im Kreißsaal angekommen war ich etwas überfordert mit der ganzen
Situation und nahm dementsprechend meine Wehen sehr intensiv wahr. Ich
weiß nicht, wie weit ich in diesem Moment war, die Hebamme sagte es mir
auch nicht, was ich im Endeffekt wirklich sehr gut fand. Sie sagte mir
einfach nur ich solle weitermachen und ruhig verschnaufen. Sie merkte
offensichtlich, dass ich in dem Moment ein bisschen überfordert war und
holte mich ganz gut auf den Boden der Tatsachen zurück. Ich entspannte
mich. Sie schauten noch mal nach den Babys und dann war mein Mann
auch schon da und ich fing an rumzulaufen um die Wehen zu veratmen.
Zu dem Zeitpunkt als ich mich wieder geerdet hatte und gebetet hatte,
merkte ich, dass die Wehen wieder leichter wurden und mich nicht mehr so
überfielen.

Ich ging Schritt für Schritt diesen Berg hoch, wie Joanna es gerne
beschreibt.
Ich nahm ein einen Schritt nach dem anderen, eine Wehe nach der anderen,
mein Mann stand hinter mir und massierte mein Kreuzbein. Er half mir
durch das Ganze durchzugehen.

Nach einiger Zeit kam ein Arzt herein, in Straßen Klamotten, ich weiß nicht,
ob er noch nicht mal die Zeit hatte sich umzuziehen oder ob er gerade
Dienstende hatte. Er sagte mir, dass meine Ärztin, die zu diesem Zeitpunkt
nicht im Krankenhaus gewesen war, extra noch gesagt hätte, sie sollen mir
eine PDA legen. Eigentlich hatten wir mit ihr besprochen, dass ich keine
PDA wollte, und sie selber hatte das auch befürwortet.
Irgendetwas in mir sagte: „mach es, sei nicht zu stolz dafür!“
Ich kämpfte einen kurzen Moment mit mir und rang mit Gott, wusste aber
dann das es richtig ist, wieder erfasste mich diese innere Ruhe, dass es
Gottes Plan war.

Das war der Teil der Geburt der dann ziemlich anstrengend war. Der
Anästhesist redete die ganze Zeit mit mir obwohl ich ausdrücklich gebeten
hatte, dass alle Kommunikation über meinen Mann laufen solle. Ich selbst
musste dann die Antwort 3 oder viermal geben, weil er mich nicht verstand.
Als ich dann stillsitzen musste, damit die PDA gelegt werden konnte, brach
mir der Schweiß aus, die Wehen kamen bereits Schlag auf Schlag. Als die
PDA lag war es wahrscheinlich zirka 11:00 Uhr. Da ich ab jetzt sitzen oder
liegen musste, gab mir mein Mann die Kopfhörer und machte mir meine
Ermutigung Playlist. Ich schloss meine Augen, betete die Worship Lieder und
genoss die Ruhe.

Die Hebamme fragte mich nach einer Stunde, ob sie mal nachschauen dürfe,
wie weit ich sei, da sie meine Ärztin benachrichtigen müsse, weil diese ja,
wie erwähnt nicht im Krankenhaus war.
Ich erlaubte es und sie ging danach aus dem Raum ohne mir zu sagen wie
weit ich sei.

Kurz darauf stand meine Ärztin im Raum und grinste mich an. Die Ärztin
untersuchte mich auch und sagte mir, dass ich komplett offen sei. Ich
schaute meinen Mann mit leicht angsterfüllten Augen an und sagte zu ihm:
„Jetzt kommt die Übergangsphase“.

Er wusste, dass ich vor dieser Phase eine stückweite Angst hatte, da diese
bei meinem ersten Sohn wirklich heftig gewesen war. Mein Mann kam zu mir
nahm meine Hände und wir fingen an zu beten. Ich merkte, dass die PDA
den Druck und die Intensität nicht mehr zurückhielt, ich spürte was in mir
passierte aber nach dem Gebet hatte ich keine Angst mehr, ich wusste, dass
ich jetzt oben auf dem Berg stand und jetzt den Abstieg beginnen musste.
Mein Mann sagte zu mir: „Du musst es nur an den Strand schaffen.“
Die Übergangsphase war vorbei und ich merkte, wie mein Sohn in den
Geburtskanal rutschte.

Ich schaute die Hebamme an und sagte ich merke, wie er tiefer geht. Ich
spürte jeden Zentimeter. ich spürte, wie mein Körper arbeitete, wie der
Fundus das erste Baby immer tiefer drückte, immer weiter nach unten
schob und es fühlte sich so erstaunlich an.

Ich nahm jede einzelne Welle an, ich nahm jeden Druck an, es war nicht
schmerzhaft und dass nicht wegen der PDA, die zu diesem Zeitpunkt gefühlt
nicht mehr wirkte. Der Druck und die Intensität überrollten mich trotzdem
jedes Mal aufs Neue.
Die Hebammen und Ärzte ließ mich machen, sie beobachteten einfach nur.
Gab hier und da Tipps und versucht mich ein bisschen zu unterstützen aber
nicht aufdringlich.

Ich bin Gott so dankbar für die Personen, die zu diesem Zeitpunkt im
Zimmer waren. Mein erster Sohn wurde innerhalb von ein paar Presswehen
geboren.
Laut Protokoll waren es zirka 10 Minuten, von 13:25 Uhr bis 13:35 Uhr,
dann war er da.

Ich konnte ihn so bewusst wahrnehmen. Leider war die Nabelschnur sehr
kurz, sodass er mir nicht direkt auf die Brust gelegt werden konnte, sondern
eher auf den unteren Bauch.
Wir ließen ihn liegen, während die Ärztin nach dem zweiten Baby schaute.
Sie hatte das Ultraschallgerät schon bereit und ich wusste, dass sie jetzt
kurz schauen würde, dass der zweite sich auch wirklich richtig dreht. Ich
schaute zu ihr und merkte, dass etwas nicht stimmte.

Mein Mann schnitt die Nabelschnur von unserm Sohn durch und nahm ihn
auf die Arme, nachdem er sein T-Shirt ausgezogen hatte.
Die Ärztin schaute immer noch, wie sich das zweite Baby drehte.
Sie fanden beobachtete was er machte und sagte mir dann, dass er mit
Füßen und Kopf voraus lag und er so nicht rauskommen konnte. Da er
keine Anstalten machte, seine Haltung zu ändern beschlossen wir
nachzuhelfen. Wir hatten über diesen Fall schon vor der Geburt gesprochen,
was wir dann machen würden, ob ich einen Kaiserschnitt wollen würde oder
ob sie versuchen sollte ihn zu drehen.

Ich hatte mich für die Wendung entschieden. Zu diesem Zeitpunkt schaltete
ich ein Stück weit ab, ich ließ sie machen. Ich hatte keine Angst ich wusste,
dass Gott mich hält und dass er das richtig machen wird.
Ich beobachtete meinen Mann wie er mit unserem ersten Sohn durch das
Zimmer lief und uns beobachtete. Ich hörte wie die Ärztin sagte: „OP-Team
auf Stand-by“.

Plötzlich waren so viele Menschen im Raum. Die Ärztin wurde richtig sauer
und sagte: „Ich habe gesagt auf Standby, raus hier!!“
Ich weiß nicht mehr wie lange die Prozedur ging, bis sie sagte, dass er jetzt
endlich seine Füße vom Kopf weggemacht hatte.

Und dann begann alles von vorne. Bei meinem zweiten Sohn spürte ich nicht
mehr so viel wie bei meinem Ersten. Ich musste selber sehr viel mithelfen.

Es gab einen Punkt, wo ich nicht mehr konnte, ich war müde und hatte zu
diesem Zeitpunkt, durch die innere Wendung, sogar sehr starke Schmerzen.
Mein Mann meinte Tage nach der Geburt zu mir: „Ich habe gesehen wie du
in diesem Moment aufgegeben hast“ und er hatte Recht. Ich konnte nicht
mehr.

Ich schaute runter und sah vier Frauen um mein Bett stehen, die mich
ermutigten weiter zu machen, aber was dann passierte, war der
ausschlaggebende Punkt für mich um weiter zu machen. Mein Mann kam zu
mir und hielt mir meinen Sohn hin. Er sagte nichts, er war einfach da und
zeigte mir unseren zweitgeborenen. Ich küsste ihn auf die Stirn und hatte
plötzlich neue Kraft. In diesen vllt. 10 Sekunden vergaß ich alles, ich spürte
keine Schmerzen, keine Müdigkeit, für mich war da nur mein Sohn und ich
wusste, ich musste durchhalten, ich würde durchhalten und auch meinen
dritten Sohn zur Welt bringen. Ich konnte das, mit Gottes Hilfe.

Ich gab nochmal alles was ich hatte und Gott gab mir kurz danach so viel
mehr! Mein drittes Geschenk!
Ich durfte die Nabelschnur meines Sohnes nach einer wohligen
Kuschelpause durchtrennen und ihn auf meiner Brust willkommen heißen!

Beide Söhne kamen vollkommen gesund zur Welt und wogen beide ca. 3 kg!
Ich hatte keine Geburtsverletzungen und konnte kurz danach mit meinen
Jungs aufs Zimmer gebracht werden.

Dadurch das ich, durch die Nachgeburt, doch einiges an Blut verloren hatte,
was ja bei zwei Plazenten nicht ungewöhnlich ist, war ich etwas blass aber
sonst ging es mir gut. Meine Ärztin war so baff, sie kam danach zu mir und sagte, dass sie
unglaublich stolz auf mich sei.

Es ist einfach eine wundervolle Geburt gewesen, auch wenn es zwischendrin
nicht nach meinen Vorstellungen lief, hatte ich eine solche Ruhe über allem,
wie nur Gott sie mir schenken konnte.

Wenn ich jetzt noch daran denke, habe ich Tränen in den Augen, weil ich
Gott in dieser Zeit so intensiv gespürt und gehört habe! Er war da, er hielt
mich und meine Söhne in seinen Händen und gab meinen Mann so
unglaublich viel Weisheit wie er mir am besten helfen konnte! Die Gebete die wir gemeinsam sprachen, erfüllten mich mit so einer Kraft, die nicht in Worte zu fassen ist!

Vielen, vielen Dank an dich Joana das du mir so viel geholfen, mir den
richtigen Weg gezeigt hast und dich hast, als Werkzeug gebrauchen lassen!
Gott sei gepriesen dafür!!!

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