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LAURAS HEILSAME GEBURT NACH TRAUMATISCHER ZWILLINGSGEBURT

Laura

Liebe Joana,
Ich bin durch eine Freundin auf deinen Kurs aufmerksam geworden. Sie hat total davon geschwärmt, als ich ihr im Vertrauen erzählt habe, dass ich mich überhaupt gar nicht auf die Geburt einlassen kann. Ich hatte eine gute Klinik Geburt mit dem ersten Kind. Selbstbestimmt und aufgeklärt. Und dann kamen 2 Jahre später die Zwillinge. Ich habe mich darauf überhaupt nicht vorbereitet, glaubte daran dass die im Krankenhaus ja schon wissen, was bei Zwillingen zu tun ist.

Als ich im KH ankam begegnete man mir panisch und hektisch. ALLES musste ständig überwacht werden. Bewegen durfte ich mich NICHT. Sollte sofort aufs Bett. Ich bin niemand der nicht sagt, was er will und so sagte ich, dass ich die Wehen gerne im stehen und laufen veratmen möchte. "Nein, geht nicht, da könnten wir die Herztöne nicht so gut messen." Dass ich auf die Toilette möchte, wurde mir erst heftig ausgeredet und durfte ich dann doch, aber nur in Begleitung. Es war schrecklich.

Ich wurde aufs Bett gezwängt und sollte pressen, ohne dass ich den Drang dafür spürte. Drei Ärztinnen und zwei Hebammen, alle um mich herum. Dann kam unsere erste Zwillings Maus. Voller Erleichterung nahm ich sie fest in den Arm. Keine 5 min später wurde sie mir weggenommen und ich sollte weiter pressen. Keine Wehen. Panik. Oxytocin wurde gespritzt. Erst einmal dann nochmal und wieder… Insgesamt 3 oder 4 mal. Nichts passierte. Das zweite Baby rutschte nicht runter, durfte ja auch nach wie vor nicht aus der Rückenlage raus und dann kam es: Die Plazenta löste sich. Bei so viel künstlichem Oxytocin wundert es mich gar nicht. Ich kam sofort auf die Liege, Notkaiserschnitt. "Kindern und Mutter geht's gut." Aber das emotionale sieht niemand. Ich bin eigentlich jemand, der schnell Gras über die Sache wachsen lässt und einfach dankbar ist (mir sagt ja auch jeder: Wie dankbar ich doch sein könnte, dass alles noch gut gegangen ist) war das Thema schnell vom Tisch.

Und dann wurde ich zwei Jahre später unerwartet schwanger mit Baby Nummer 4. Das war die schlimmste und schönste Zeit zugleich. Die ersten 6 Monate konnte ich mich um gar nichts kümmern. Ich war in einer depressiven Phase und wusste nicht, wieso. So bin ich sonst nie und eigentlich passt das so gar nicht zu mir. Für alles fehlte mir die Kraft, obwohl die Schwangerschaft super verlief. In mir schlummerte die Angst so lähmend und fesselnd. Irgendwann sprach ich es aus: "Ich glaube ich werde diesmal sterben...", sagte ich unter Tränen zu meinem Mann.

Und dann diese Kursempfehlung. "Hab ja nichts zu verlieren" dachte ich. Eigentlich wollte ich nur wissen, wie ich wenigstens meinen Körper vorbereiten kann. Als das PFB Workbook ankam, wollt ich am liebsten direkt alles an innerer Arbeit überspringen, aber der Heilige Geist sagte sanft: "Mach es richtig. Arbeite dich durch von Anfang an." Das war Arbeit sag ich dir. Ein Prozess. Ein Heilungsprozess. Habe bei jedem Modul geheult und mir richtig die Zeit dafür genommen, das alles intensiv durchzugehen. Dann war ich bereit im Geburtshaus anzurufen und wir durch ein Wunder kam ich als erste auf die Warteliste. Nur ein paar Tage später der Anruf: "Laura wir nehmen dich."

Und was meinst du?! Ich hatte eine so so heilsame Geburt. Eine Geburt die laut, kraftvoll, selbstbestimmt war. Eine schmerzfreie und ermächtigende Geburt, die mir jetzt für meine Kinder so viel Energie gibt. Ich bin versöhnt mit allen meinen vorherigen Geburten und kann meinen vier Mädels damit hoffentlich eine Grundlage für ihre Geburten geben.

DANKE Joana. Deine Arbeit ist ein Werk Gottes!!! Du bist ein so großer Segen. Vergiss das bitte nie! Ich bete, dass deine Arbeit stetig wächst. Jede Frau muss hören, wie SCHÖN Geburt sein kann!

Deine Laura

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