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HIMMLISCHE & SCHNELLE KLINIKGEBURT NACH VERLUST DER GROßEN SCHWESTER

Marie Joy

Hallo Joana,
vielen Dank für deinen Kurs! Er hat mir wirklich geholfen eine übernatürliche Geburt zu erleben.
Am Sonntag früh habe ich nach 1 1/2 Stunden Wehen meinen 4560g schweren Wonneproppen auf die Welt gebracht. Die Geburt lief anders als geplant, aber war trotzdem so perfekt.
Hier mein etwas ausführlicherer Geburtsbericht:

Meine erste Geburt war eine Klinikgeburt und dauerte etwas 14 Stunden. Ich bin damals sehr blauäugig a die Sache herangegangen und war wenig vorbereitet. Nichtsdestotrotz war die Entbindung okay…. Nichts was ich unbedingt zeitnah wieder tun wollte, aber auch nichts traumatisches.
Leider verstarb unsere erste Tochter dann ca 7 Monate später plötzlich und unerwartet an mehreren Infekten.
Nur einen Monat nach ihrem Tot waren wir wundersamer Weise wieder schwanger und wussten, dass unser größter Kampf, der gegen die Furcht sein würde.
Also fing ich sofort an, mich an die Verheißungen Gottes für seinen Schutz zu klammern.
Auch aus diesem Grund entschied ich mich den PFB Kurs zu kaufen. Weil wir uns nicht vorstellen konnten wieder in das Klinikum zu gehen, in dem unsere erste Tochter geboren und verstorben ist, entschieden wir uns für eine Hausgeburt. Dafür Hebammen hier auf dem Land zu finden, war ein Wunder in sich und bestärkte uns darin, dass es der richtige Weg sei.
Die Zeit verging und ich bereitete mich intensiv auf die Geburt vor. Durch den PFB Kurs, durch die Zeugnisse anderer Mütter und durch anderes gutes Material.

Drei Wochen vor Geburt hatte ich schon sehr regelmäßige und spürbare Senkwehen. Der Kopf des Babys saß tief, laut Ultraschall hatte es auch schon ein gutes Gewicht von ca 3,4kg. Also teilten mir Hebamme und Frauenärztin mit, dass die Geburt jetzt jederzeit starten würde.

Wir waren so voller Vorfreude und Erwartungen. Haben noch schnell alles fertig vorbereitet und besorgt… und dann passierte nichts. Eine Woche, zwei Wochen, drei Wochen….der ET kam, aber kein Baby. Am ET+2 hatte ich ein auffälliges CTG. Am nächsten Tag wieder. Also wurde ich in die Klinik zur Beobachtung eingewiesen. Auf Anraten von Hebammen und Ärztin in eine andere, etwas weiter entfernte… aber das war trotzdem nich das, was wir geplant und erwartet hatten.
Nach ein paar Tränen übergab ich die Situation an Gott und machte mir bewusst, dass das Baby unter seinem Schutz steht und zum richtigen Zeitpunkt kommen würde.
Die CTGs im Krankenhaus waren unauffällig. Da wir eine Einleitung (wegen ET+3) ablehnten, sollten wir am Folgetag entlassen werden. In der Nacht wurde ich immer wieder mal kurz wach und hatte ein ganz leichtes Ziehen. Ich glaube wir gehen nicht ohne Baby nach Hause.
Um kurz vor 6 merke ich, dass so langsam echte Wehen kommen und gehe duschen. Mein Mann steht langsam auf und bleibt an meiner Seite. Kurz danach sind die Wehen so stark, dass ich den Hebammen im KH Bescheid sage und wir ein CTG machen. Die Wehen werden schon ziemlich intensiv, aber ich veratme sie gut.
Noch am CTG hängend, habe ich einen Blasensprung. Ach man- ich hatte doch dafür gebetet und erwartet, dass sie erst kurz vor der Geburt platzt. Die Wehen werden jetzt richtig intensiv. Ich werde direkt in den Kreißsaal verlegt.
Das Fruchtwasser war grün, also dauerhaftes CTG. Die Wehen so intensiv. Ich will schon jetzt nicht mehr. Wie soll ich das jetzt noch Stunden aushalten? Plötzlich fällt mir ein, dass wir ein Geburtstens Gerät dabei haben. Das holt mein Mann und schließt es an. Die Kontraktionen sind viel erträglicher und ich kann mich darauf konzentrieren sie zu veratmen, finde eine gute Position und entspanne mich. Die Wehen kommen sehr schnell hintereinander. Das hatte ich anders in Erinnerung, aber ich gebe mich dem jetzt einfach hin. Noch heute werde ich mein Wunderbaby in den Armen halten. Gott macht alles neu!

Gegen 7 spüre ich einen Pressdrang. Jetzt schon? Kann das wirklich sein? Ja, ich hatte für eine übernatürliche und schnelle Geburt gebetet.
Ich gebe mich dem völlig hin, bin in meiner Zone. Im Kreißsaal herrscht völlige Stille und Frieden. Nach einige Presswehen spüre ich den Feuerring. Statt Schmerzen kommt Begeisterung! Gleich halte ich mein Baby in den Armen!
Nach einer weiteren Wehe kommt der Kopf. Wow! Was für ein Gefühl. Noch eine Presswehe und noch eine…. Aber der Rest des Körpers kommt nicht. Ich habe aber auch keine Ahnung, was ich tun soll. Konzentriere mich auf die Wehen. Die Hebamme gibt mir in aller Ruhe Anweisung meine Hüfte zu bewegen und meine Füße anders aufzustellen. Mittlerweile ist auch eine Ärztin dabei. Auch sie strahlt in dem völlige Ruhe aus und lässt mich mein Ding machen. Beide knien unter mir um das Baby in Empfang zu nehmen. Eine weitere Wehe. Ich gebe alles und spüre einen Wasserfall aus mir schießen. Sie ist da! Sie hat Anpassungsschwierigkeiten, aber wieder bleiben alle ruhig. Ich höre sie schreien! Da ist es: mein Wunderbaby. Um 7:36Uhr. Nach nur 1 1/2 Stunden Wehen. Genau wie ich gebetet hatte. Ein Blasensprung kurz vor der Geburt- auch wenn ich das da noch nicht gedacht habe. Eine Geburt anders als geplant, aber im Frieden und in der Herrlichkeit Gottes. Die Kleine wog 4560g. Ich bin einfach überwältigt von dieser übernatürlichen Kraft in mir.

Gott sei Dank für waren wir noch in der Klinik. Meine Hausgeburtshebammen hätten es nicht schnell genug zu mir geschafft, eine Alleingeburt hätte ich mir auf Grund der Umstände nicht vorstellen können. Gott kümmert sich um alles. Auch um das perfekte Timing.
Unserer kleinen Tochter Sina geht es hervorragend und wir sind beide kern gesund und total verliebt.

Vielen Dank für die Arbeit, die du in den Kurs steckst. Er war das Geld wert.

Alles Liebe,
Marie Joy

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