ÜBERNATÜRLICHES GEBURTSERLEBNIS, OHNE SCHMERZEN

Victoria Litvinchuk

Meine Geburtsgeschichte ist ein Zeugnis von Gottes Güte. Diese ganze Erfahrung war definitiv von Gott. Ich kann gar nicht beschreiben, wie erstaunlich das alles war. Ich hatte nicht erwartet, eine übernatürliche und schmerzfreie Geburt zu erleben, aber es war so!

In der Nacht meines Geburtstermins fing ich an, die Wehen zu spüren. Ich hatte die ganze Nacht Wehen und ich nahm ein Bad, um zu versuchen, mich zu entspannen, während ich zu Hause so lange wie möglich durch die Wehen atmete. Was mir half, während der Wehen so ruhig zu bleiben, war, dass ich mich immer wieder daran erinnerte, dass Gott unseren Körper dafür geschaffen hatte und dass alles in seiner Hand lag.

Wir kamen gegen 5 Uhr morgens im Krankenhaus an. Sie untersuchten mich und ich war auf 5 cm geweitet, also wurde ich aufgenommen. Da ich die ganze Nacht Wehen hatte und nicht schlafen konnte, war ich offen für die Idee, eine PDA zu bekommen, damit ich ein Nickerchen machen konnte, aber ich wollte sehen, wie mein Körper mit den Wehen umgehen konnte. Einige Stunden später wurde ich erneut untersucht und ich war auf 8 cm geweitet!
Ich war so ermutigt und von mir selbst überrascht, dass ich so weit gekommen war, ohne eine PDA zu bekommen, also wusste ich, dass ich weitermachen konnte.

Der Arzt kam etwas später und ließ meine Fruchtblase platzen. Etwa eine Stunde später erzählte ich den Schwestern, dass ich einen starken Druck verspürte und fühlte, dass das Baby kam! Also haben sie noch einmal nachgesehen, und tatsächlich, ich war komplett geweitet: 10cm, 100% verstrichen und bereit zum Pressen. Sie legten sofort meine Beine in die Bügel und sagten mir, ich solle pressen. Als die Schwestern mir sagten, ich solle pressen, als ob ich kacken würde, kein Witz, genau so fühlte es sich an. Die Schwestern sagten immer wieder, ich solle einfach durch den Schmerz und das Brennen pressen. Das Verrückte ist, dass ich den Schmerz oder das Brennen nicht gespürt habe, es war definitiv schwer zu pressen, aber es war nicht schmerzhaft, nur ein großer Druck. Ich habe insgesamt 15 Minuten lang gepresst und unser kleiner Kerl kam um 12:29 Uhr auf die Welt.

Es war ein sehr surreales und unglaubliches Gefühl. Ich weiß noch, wie ich meinen Mann mit Tränen in den Augen ansah und ihn küsste. Als unser kleiner Junge auf meiner Brust lag, hielten mein Mann und ich uns an den Händen und begannen, Gott für die perfekte Geburt und die Gesundheit unseres kleinen Jungen zu danken. Ich fühle mich so gesegnet und bin so dankbar für eine erstaunliche Schwangerschaft und ein unglaubliches und unvergessliches Geburtserlebnis.